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IBMs fünfte X-Series-Generation mit Nehalem-EX
Unter dem Namen eX5 hat IBM heute auf der CeBIT die nächste Generation der auf x86/AMD64-Prozessoren beruhenden X-Series vorgestellt, die "Ultra Performance, ultimative Flexibilität und einfacheres Management" bieten sollen. Die neuen Rack- und Blade-Systeme verwenden Intels neuesten MP-Prozessor Nehalem-EX mit bis zu acht Kernen, der offiziell erst Ende März von Intel herauskommen wird. Das Besondere an den IBM-Systemen sind ihre externen Quickpath-Anschlüsse über von IBM entwickelte Treiberchips und flexible Kabel. Darüber lässt sich eine Speichererweiterung namens MAX5 anschließen oder man kann zwei Racks oder Blades zu einem größeren SMP-System mit 4 oder 8 Sockeln mithin mit bis zu 64 physischen und 128 logischen Kernen zusammenschalten. Auch beides gleichzeitig ist möglich.
Bei den Racks bietet IBM das Zweisockel-System x3690 X5 an, das mit 32-DIMM-Plätzen für bis zu 256 GByte ausgestattet ist. Die Speicherkapazität lässt sich mit MAX 5 verdoppeln. Zudem kann man ein zweites x3690 X5 samt zusätzlichem MAX5 anschließen, so dass man ein Viersockelsystem mit bis zu einem Terabyte Speicherkapazität erhält. Wahlweise lässt sich hier auch der preiswertere Xeon X6500 einbauen, der weniger QPI-Links bietet. Das ist beim größeren Vier-Sockel-System x3680 X5 nicht möglich, er benötigt die voll mit vier QPI-Links ausgebauten Xeon-X7500 Prozessoren. Auch die bereits mit 64-DIMM-Plätzen versehenen x3680-X5-Racks, kann man mit MAX5 um 32 DIMM-Plätze erweitern und/oder zwei Racks zusammenschalten. Im Vollausbau hält man ein Achtsockelsystem mit 192 DIMMs für 1,5 Terabyte Speicher (mit 8-GByte-DDR3-DIMMs).



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