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E-Shopmanager vertrödeln zuviel Zeit mit IT-Aufgaben
Veraltete Software bremst E-Commerce-Vertrieb aus
E-Shopmanager verbringen mehr Zeit mit der Handhabung der IT als mit dem Verkaufen. Der Grund sind in die Jahre gekommene Software-Systeme. Es fehlt vor allem an benutzerfreundlichen Tools zur einfachen Vorausplanung von Marketingaktionen. In der Regel müssen die Shopmanager Webseiten aufwändig umprogrammieren lassen, anstatt die gewünschten Artikel per Mausklick an der gewünschten Stelle zu platzieren. Zudem legen E-Commerce-Profis bei aktuellen Shop-Lösungen zu häufig selbst Hand an, um Produktdaten für Aktionen anzupassen. E-Shop-Betreiber verschenken dadurch Vertriebspotenzial, weil ihre Mitarbeiter im Online-Vertrieb mehr Dekorateur für die Internet-Schaufenster als Verkäufer sind. Das ergibt eine aktuelle Marktbeobachtung von novomind.
Die technologischen Lösungen und neue Software-Architekturen für ein effizienteres Verkaufen im Internet sind vorhanden. Noch stehen der E-Commerce-Branche allerdings umfangreiche Umbauarbeiten ihrer E-Shopping-Systeme bevor. Kaum ein großer Onlinehändler hat in den letzten zehn Jahren seine Shop-IT grundlegend erneuert. Viele etablierte E-Shops sind einfach über Jahre um die neusten Technik-Bausteine ergänzt worden. Die Folge: eine immer komplexere Datenhaltung und benutzerfeindliche Funktionen. Beides bremst das Wachstum im Online-Vertrieb, weil Marketingmaßnahmen aus Zeitmangel nicht richtig geplant werden können.

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